Historisches
Vom Haus und seinen Bewohnern
Der Rademakersche Vollhof soll der letzte Rest von dem Gut vor Hunderten von Jahren gewesen sein, der einen bedeutenden Vorzug vor den anderen Höfen gehabt haben soll. Wo das Rademakersche Wohnhaus stand, soll auch das Gutshaus gestanden haben. Mit dem Gut ist der Adelshof der „von Elme“ gemeint, welcher sich etwa dort befand, wo heute unser Wohnhaus steht.
Zur Geschichte
1762 Gutsherr Hinrich Rademaker: die allergnädigste Herrschaft
1911 Gebäude niedergebrannt
1921 Hermann Lütjens und Sophia
1932 Hinrich Sprekels und Margaretha
1945 Britische Post durch die englische Besatzung
1972 Hermann Sprekels und Grete
jetzt: Bernd Sprekels und Hannelore Miemczyk
Über Jahrzehnte hinweg hinterließ die Zeit ihre Spuren an dem Haus und bescherte ihm eine wechselvolle Geschichte.
Elm
Das Wappen der Ortschaft Elm ist eng mit ihrem alten Namen verbunden.
Der Ortsname Elm wird erstmals in einer Urkunde (1100) von Erzbischof Liemar erwähnt. Hier wird noch die alte Bezeichnung Elma verwendet. Die Endung „a“ kann der Zeitepoche der Chauken zugeordnet werden. Die Endung „a“ wurde verwendet, wenn ein Ort beschrieben wurde, der am Wasser lag. Bei der Ortschaft Elm dürfte es sich um den „Elmer Bach“ gehandelt haben, der auch noch zur Zeit der Kurhannoverschen Landesaufnahme (1764 – 1766) als natürliches Fließgewässer zu erkennen ist. Auch bei den anderen Urdörfern ist die Nähe zum fließenden Wasser im Namen verankert, z. B. Hammah:
= a oder ah = das Wasser,
= ham oder hamm = Land, Winkel
= der Winkel am Wasser
Bei dem Ortsnamen bleibt noch der erste Teil des Namens „Elm“ zu klären, dabei handelt es sich vermutlich um die alte Bezeichnung für die Ulme = elmboum. Beide Namensteile zusammen ergeben dann die Beschreibung der Flur „Am Ulmenwasser“, die sich dann im Laufe der Jahrhunderte durch mündliche, später durch schriftliche Weitergabe zum heutigen Ortsnamen „Elm“ entwickelte. Die einzelnen Bestandteile des Namens der Ortschaft finden sich auch in ihrem Wappen wieder.


